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  16.03.18 07:43   Adroth Rian
Moderne Märchen -
eine andere Welt
Wir tun es alle, glaube ich. Im Grunde genommen lebt jeder von uns in seiner ganz eigenen Welt und jeder hat seine persönlichen Methoden, dem Alltag zu entfliehen.

Manche lesen, andere zocken, einige lernen Salsa über Youtube, verlieren sich auf 9gag oder betäuben sich mit Alkohol. Es gibt unglaublich viele Wege die Realität zu verdrängen - zumindest für eine gewisse Zeit. Entkommen kann man ihr am Ende doch nicht, denn sie wird zu großen Teilen von Anderen bestimmt und es ist ein langer Weg, bis man lernt, dass man auch ein Bestimmer sein kann.

Als ich meine Ausbildung als gestaltungstechnischer Assistent begann, war ich völlig orientierungslos. Eigentlich wollte ich ja Kunst studieren, um neue Zeichentechniken für meine Comics zu entwickeln, aber man hat mich nicht gelassen. Meine Arbeiten waren, so hieß es von den so wichtigen und unfehlbaren Kunstdozenten, keinen Pfifferling wert. Das zeigte sich unter anderem darin, dass ich meine den Bewerbungsmappen beigelegte Originalarbeiten zum Teil völlig demoliert zurückerhielt - am meisten beeindruckt mich immer noch ein Schwammabdruck auf einer meiner Collagen. Das hat schon was… Künstlerisches – aber damals hätte ich deswegen einfach nur heulen können.

Kein Wunder also, dass ich meiner Realität irgendwie entkommen wollte. Meine Ausbildung in Heldrungen würde meiner Karriere als Comiczeichner zwar nicht schaden, aber nach all den durchgefallenen Eignungsprüfungen und Absagen war ich verunsichert: War ich jetzt scheiße oder einfach nur nicht artsy genug?

Man, bin ich froh, dass ich damals so scheiße gewesen bin.

In meinem Versuch mich irgendwie aus der Realität herauszunehmen, begann ich an meinem Comic "Moderne Märchen" zu arbeiten. Und glaubt mir: Da bin ich RICHTIG abgegangen. Es gab sogar ein mehrstimmiges 'Intro Lied', dass ich ganz professionell über meinen Heimrechner aufgenommen hatte.



Die Story war denkbar einfach, aber absolut innovativ, versteht sich. Adroth – ein junges Mädel, das in Apfelstädt wohnt – wird eines Tages über ein unbekanntes Videochat-Programm von einer Art Dämon kontaktiert und gebeten, in ein Land namens Tavandrien zu kommen. Dwain – so der Name der sehr sexy aussehenden und knapp bekleideten Dämonin – erklärt, dass Adroth die letzte Nachkommin eines Vampirklan-Anführers sei und dass sie einen Diener des Hauses entsandt hat, um sie abzuholen und zu dem Vampirversteck zu eskortieren. Kurz darauf erscheint ein Zombie vor dem Haus von Adroths Eltern und die ganze Geschichte beginnt langsam aus dem Ruder zu laufen…

Es war selbstverständlich Zufall, dass Adroth und ich den gleichen Namen hatten, dieselbe Ausbildung absolvierten und uns gleich kleideten. … Okay, ja. Ich wollte ein ganz besonderes Schneeflöckchen sein, und in meiner Fantasie war ich das jetzt auch.



Der Anfang stand. Im weiteren Verlauf der Geschichte würde Adroth in Tavandrien landen: einer Mittelalter-Fantasywelt voller Zauberwesen und Magie, wo sie epische Quests meistert, gegen grauenerregende Monster kämpft, einen Haufen Leute um sich scharrt, die cooler sind als sie und ihr Schicksal erfüllt. Sehr innovativ.

Geschichten wie diese gibt es wie Sand am Meer. Erst letztens stießen Shin und ich wieder auf einen Anime mit dem gleichen Konzept und fragten uns ernsthaft, warum die Leute nicht mal… im alten Rom, bei den Wikingern, den Inkas oder im alten Ägypten landen. Warum immer nur im Mittelalter? Und weshalb hatte auch ich mich genau dafür entschieden?

Vielleicht wurde ich von den ganzen Fantasy Büchern und all den Computerspielen wie 'Morrowind' und 'Schatten über Riva' beeinflusst. Ziemlich sicher sogar. Interessant ist, dass ich mich überhaupt so sehr auf das Fantasy-Genre eingeschossen hatte: Ich las ja auch viele Krimis – Agatha Christie, Conan Doyle – aber Fantasy hatte es mir am meisten angetan.

Ich denke, im Nachhinein lag es vielleicht daran, dass ich mit Hilfe von Magie viel einfacher Probleme in meinen Geschichten lösen konnte, als mit Hilfe von Logik. Na ja, und irgendwie war die Form von Magie, wie man sie aus den klassischen Fantasy-Werken kennt, so weit von der Realität entfernt, dass man dadurch scheinbar stärker vom Alltag entrücken konnte.

Mittlerweile haben sich meine Ansichten bezüglich Fantasie und Realität stark verschoben. Ich habe dem Fantasy-Genre nicht abgeschworen – es war und ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit – aber die Art seiner Anwendung hat sich gewandelt. Ich muss da immer wieder an den Spruch von Arthur C. Clarke denken: "Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden." Und das stimmt tatsächlich. Wenn ich mir heute unsere wissenschaftlichen Fortschritte ansehe, mir vor Augen führe, welche Möglichkeiten uns die moderne Technologie bietet und welche unglaublichen Entdeckungen Tag täglich gemacht werden, dann brauche ich keine Zaubersprüche mehr, um die Leser in den Bann zu ziehen. Heilige Scheiße, die Realität ist so spannend!

Trotzdem gehören "Moderne Märchen" zu den Grundbausteinen von "Wohin Du Willst". Ohne sie würde das Projekt schlichtweg nicht existieren und es ist interessant zu sehen, wie sehr es sich verändert hat und gleichzeitig auch nicht.

Nächste Woche geht es weiter mit unserer Reise in die Vergangenheit.
Freut euch auf Dienstag!
Eure Adroth

.:._.:+:._.-:+:-._.:+:._.:.

PS: Vergesst nicht - Wenn ihr "Wohin Du Willst" spannend findet, dann erzählt auch anderen davon. Wir wollen das Projekt groß machen!

PPS: Shin ist völlig entsetzt, dass es Magie gar nicht gibt. Er wird heute wohl einen besonders harten Arbeitstag haben. Thaaa...


  15.03.18 07:53   Adroth Rian
Jugendsünden


So wie es aussieht gehen wir seeeeeehr weit in die Vergangenheit zurück. Diese Grafik von einer Eintagsfliege gehörte früher nicht nur zu dem alten "Karrakula"-Logo, sondern war auch das Wappentier des Rian-Klans, der in der Ursprungsgeschichte von "Wohin Du Willst" eine überaus wichtige Rolle spielte.

Die Dinge haben sich nun etwas geändert – die bejahrten Bilder dagegen sind geblieben und irgendwie macht es auch Spaß zurückzublicken und zu sehen, wie sehr sich das Projekt in den zwölf Jahren verändert hat. Da atmet man schon erleichtert auf und freut sich darüber, dass es so lange reifen durfte...


  13.03.18 00:23   Adroth Rian
Es beginnt an einem Dienstag
...Dabei sind Dienstage so unspektakulär, dass nicht einmal die wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte an ihnen stattfanden – oder habt ihr schon mal was von Osterdienstag gehört? Wir auch nicht.

Allerdings verbessern wir nun diese traurige Quote, denn heute, an einem Dienstag den Dreizehnten, beginnen wir offiziell mit unserem Comicprojekt "Wohin Du Willst" und nehmen euch mit auf die Reise.
Seit Anfang dieses Jahres arbeiten wir schon an dem Skript und sind gerade dabei, die finalen Korrekturen innerhalb der Storyline vorzunehmen, sodass wir bald mit der Ausarbeitung und dem Vorzeichnen des ersten Kapitels durchstarten können.
Die ersten Comicseiten sollen ab Juni 2018 online erscheinen. Bis dahin gibt es noch reichlich zu tun. Unseren Schaffensprozess wollen wir euch dabei nicht vorenthalten, sondern möchten, dass ihr von Anfang an mit dabei seid.



In den kommenden Wochen und Monaten erzählen wir mehr zu den Hintergründen von "Wohin Du Willst" - einer Idee, die bereit seit 12 Jahren existiert und zu der es Vieles zu berichten gibt. Ihr lernt andere Projekte kennen, die direkt oder indirekt damit zusammenhängen und die von uns genutzt wurden, die Welt und die Charaktere von "Wohin Du Willst" weiter zu entwickeln.

Nach Jahren der Vorbereitung und des Experimentierens haben wir uns endlich für einen der vielen Wege entschieden, was bedeutet, dass wir uns in Zukunft hauptsächlich auf "Wohin Du Willst" fokussieren werden. Alle anderen Comicprojekte werden entweder zurückgefahren oder komplett eingestellt. Es ist ein großer Schritt für uns und er mag auf den ersten Blick etwas sonderbar anmuten – aber ohne klare Entscheidungen kann es auch kein Vorankommen geben.

Wir danken unserer Freundin Steffi, die uns aktuell bei der Durchsicht und der Korrektur des Hauptskripts unterstützt. Sie ist Schriftstellerin und führt einen abwechslungsreichen Literaturblog unter Lydeentales.com. Schaut bei Gelegenheit bei ihr vorbei und lasst euch überraschen ;-)
Im Verlauf unserer Arbeit werden wir auch eure Unterstützung benötigen – denn das Projekt ist sehr umfangreich und für zweieinhalb Leute kaum schaffbar. Wir hoffen, dass "Wohin Du Willst" auch euch begeistert und dass wir es gemeinsam weit bringen werden.

An dieser Stelle also eine Bitte an euch, die für unsereiner eher ungewöhnlich ist: Wenn euch unsere Posts gefallen – sei es auf Facebook, Instagram oder auf unserem Projektblog – dann teilt sie und erzählt von „Wohin Du Willst“ auch euren Freunden und Verwandten. Das Projekt kann nur dann groß werden und sich verselbstständigen, wenn genug Leute davon wissen und es unterstützen.
Eine weitere Möglichkeit für euch uns effektiv unter die Arme zu greifen, ist unser Pate auf patreon.com/karrakula zu werden. Je mehr Budget uns in Zukunft zur Verfügung steht, um so mehr Zeit und Geld können wir in das Projekt stecken. Das mag jetzt ein wenig direkt sein, aber sind wir mal ehrlich: Geld ist nun mal ein wichtiger Faktor, um Dinge vorwärts zu treiben. Solange diese Welt nicht anders funktioniert, muss auch hier das Beste daraus gemacht werden.

In diesem Sinne hören wir bald wieder voneinander!
Eure Adroth, Shin und Gnogh

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Karrakula Comics
Adroth A. Rian alias Xenia Ortlepp
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Telefon: +49 163 5678 777
E-Mail: hallo@karrakula.de

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