Hässlich geht die Welt zugrunde

von Adroth Rian

Als ich während meiner Studentenzeit mit den Uglons angefangen hatte, war mir relativ schnell klar: Die gehen nirgendwo mehr hin. Erleidet man einen Anfall geistigen Dünnpfiffs, sind sie das perfekte Format für visuelle Umsetzung der größten Scheiße, die man sich nur vorstellen kann.

Die Jahre vergingen. Andere Projekte rückten in den Vordergrund. Gelegentlich wurden die Uglon-Comicstrips um einen weiteren hässlichen Genossen erweitert, aber ansonsten war Ruhe im Tiefkühler.

Als feststand, dass unsere Webseite überarbeitet werden musste, erschien es mir sinnvoll, auch die Uglons wieder auszumotten. Ist halt Inhalt, neh?
Die Urschleim-Uglons, die längst nicht mehr meinen Qualitätsanforderungen entsprachen, sollten aber dann doch etwas aufgefrischt werden. Und dann würde ich wieder in regelmäßigen Abständen die erneuerten Uglons auf die Karlakura Website laden. Uglons, die mir gar nicht mehr gefallen wollten, würde ich aus der Sammlung entfernen oder ihnen bei der Überarbeitung einen neuen Twist geben. Vor Corona hatte ich ja bereits mit der Auffrischung der Uglons begonnen - aber ich kam nur bis Uglon Nr. 4.

Die Zeit raste vorbei. Ich fand wieder die Kraft, an unserer Homepage zu arbeiten. Nicht zuletzt dank meiner neuen Agenturstelle bei Himbeerrot in Ludwigsburg, wo ich wieder daran erinnert wurde, warum ich früher gerne an Webseiten gebastelt habe.

Heute können wir euch stolz eine halbgare Homepage und einen brand-neu ... äh, brand-alten Uglon Nr. 5 präsentieren!

Aus dem aktuellen Anlass, über den wir im vorhergehenden Blogbeitrag berichtet hatten, habe ich diesen Uglon nicht nur grundsaniert, sondern um ein Detail erweitert, das unseren Alltag seit seiner Ankunft ordentlich durcheinandergebracht hat.

Madhu. Madhu der Zerstörer.

Er ist unfassbar süß und kann auch unendlich lieb und verschmust sein. Aber wenn ihm mal etwas nicht passt oder er Dinge im Haushalt nicht einfach kaputt machen darf, wird er ganz schnell ziemlich grätig; fängt an zu toben und zu beißen. Da sind an manchen Tagen Kopfschmerzen geradezu vorprogrammiert.

Doch wenn sich das Chaos wieder legt, die Zerstörungswut des Jungkaters nachlässt und er sich erschöpft aber laut schnurrend an einen kuschelt, dann fragt man sich schon: "Wo kommen eigentlich meine Kopfschmerzen her?"

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